Guidelines

Richtlinien für die Gestaltung deutscher Manuskripte

Die Aufsätze können in englischer oder deutscher Sprache verfasst werden. Im Deutschen ist die neue Rechtschreibung (Stand August 2006) zu verwenden. Die Aufsätze sollten einen Umfang von etwa 15 Druckseiten (etwa 35.000 Zeichen, mit Leerzeichen gerechnet) haben.

Zwecks Einheitlichkeit sollten die Manuskripte in einer leicht abgewandelten MLA-Version eingereicht werden (siehe unten). Bitte nicht mit Endnote oder vergleichbaren Programmen arbeiten.

  1. Zur Unterteilung des Textes in größere Sinnabschnitte dienen römische Ziffern mit Punkt (I.) bzw. Zwischenüberschriften mit römischer Ziffer und Punkt (I. Zur Methode).
  2. Hervorhebungen sind im Manuskript einheitlich kenntlich zu machen, sie erscheinen im Druck kursiv. Bitte keine Unterstreichungen, keinen Fettdruck und keine unterschiedlichen Schrifttypen und -größen verwenden.
  3. Zitate im laufenden Text werden in doppelte, Zitate innerhalb von Zitaten in einfache Anführungszeichen gesetzt. Auslassungen in Zitaten werden durch drei Punkte in eckigen Klammern gekennzeichnet. Einfügungen, d.h. eigene Kommentare oder Erläuterungen, stehen ebenfalls in eckigen Klammern.
  4. Zeichensetzung bei Zitaten sollte folgendermaßen aussehen: Enzensberger zufolge schwört der Westdeutsche „auf sein Lufthansa-Weltbürgertum“, während sich der Ostdeutsche fühlt, als wäre er „moralisch allemal der Größte“ (471). ‒ Bei Blockzitaten bitte keine Anführungszeichen verwenden und den Literaturverweis in Klammern vor das Satzzeichen stellen.
  5. Anmerkungen sollen im Manuskript durch hochgestellte Ziffern ohne Klammern gekennzeichnet werden. Die Anmerkungsziffer steht nach dem Satzpunkt oder dem Doppelpunkt, aber vor dem Komma oder dem Semikolon. Anmerkungen sollen für inhaltliche Ergänzungen verwendet werden. Literaturverweise in Anmerkungen werden wie Literaturverweise im fortlaufenden Text behandelt (siehe 6), d.h. beschränkt auf eine Kurzreferenz. Die vollständige Literaturangabe findet sich dann im anhängenden Literaturverzeichnis.
  6. Literaturhinweise sollen in den Text durch Klammerverweise auf das Literaturverzeichnis eingearbeitet werden (hierbei wird bei Eindeutigkeit auf Vornamen verzichtet). Der Literaturhinweis enthält also Autorennamen, Kurztitel und eventuell Seitenangabe: (Luhmann, Kunst der Gesellschaft, 65). Der Kurztitel entfällt bei Eindeutigkeit des Verweises (Luhmann, 65). Bei fortlaufender Mehrfachzitierung eines Werkes und Eindeutigkeit des Verweises entfällt auch der Autorenname (65f.) (65-68). – Bei Werken, die häufig zitiert werden, können der Einfachheit halber auch Siglen benutzt werden (LW, 24). Diese sollten im Literaturverzeichnis folgendermaßen aufgeführt werden: Ransmayr, Christoph. Die letzte Welt. Frankfurt a.M.: Fischer, 2004. (LW) – In den Klammerverweisen steht zwischen verschiedenen Autoren verschiedener Werke (Huizinga; Elias) bzw. bei Zitierung mehrerer Werke desselben Autors ein Semikolon (Agamben, Homer sacer; Auschwitz) oder auch (Agamben, Homo sacer, 66; Auschwitz, 130-134). Bei zwei Autoren desselben Werkes steht zwischen den Autorennamen ein Schrägstrich (Böhme/Böhme, 299), bei mehr als zwei Autoren ist nach dem Erstautor „et al.“ anzuführen (Klibansky et al.). Romantitel und Titel von Monographien und Aufsatzsammlungen werden kursiv gesetzt (Luhmann, Soziale Systeme), während Titel von Artikeln, Essays und Gedichten in Anführungsstrichen stehen (Rilke, „Der Panther“).
  7. Das Literaturverzeichnis steht unter „Zitierte Literatur“ am Ende des Manuskripts. Die bibliographischen Angaben sollen in der nachstehenden Reihenfolge erfolgen: Autor (Zu- und Vorname). Titel. Erscheinungsort: Verlag, Erscheinungsjahr. Vgl. auch die unten angeführten Beispiele. In das Literaturverzeichnis sind die ausgeschriebenen Vornamen der Autoren sowie die Verlagsangaben aufzunehmen. Hervorhebungen in kursiv gesetzten Titeln sind mit einfachen Anführungsstrichen zu kennzeichnen. Bei Herausgeberschaften werden alle Herausgeber namentlich aufgeführt.
  8. Tabellen und Illustrationen sind dem Manuskript auf gesonderten Blättern beizulegen und fortlaufend zu numerieren. Im Manuskript ist die Stelle zu kennzeichnen, an der die Tabelle oder die Abbildung eingefügt werden soll.
  9. Bei anderen Werken entnommenen Zitaten wird cit. benutzt.

Beispiele zum Literaturverzeichnis

Monografien

Simmel, Georg. Philosophie des Geldes. Gesamtausgabe. Hg. Otthein Rammstedt. Bd. 6. Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 1989.

Freud, Sigmund. Gesammelte Werke. Hg. Anna Freud. Frankfurt a.M.: Fischer, 1999.

Streim, Georg/Peter Sprengel. Berliner und Wiener Moderne. Vermittlung und Abgrenzung in Literatur, Theater, Publizistik. Wien/Köln/Weimar: Böhler, 1998.

Sammelbände

Fohrmann, Jürgen (Hg.). Systemtheorie und Literatur. München: Fink, 1996.

Klibansky, Raymond/Erwin Panofsky/Fritz Saxl (Hg.). Saturn und Melancholie. Studien zur Geschichte der Naturphilosophie und Medizin, der Religion und der Kunst. Übers. Christa Buschendorf. Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 1992.

Reichert, Klaus/Fritz Senn (Hg.). Materialien zu James Joyces ‚ Ein Porträt des Künstlers als junger Mann‘. Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 1975.

Aufsätze aus Sammelbänden

Merton, Robert K. „Sozialstruktur und Anomie“. Soziologische Theorie und soziale Struktur. Berlin: de Gruyter, 1995: 115-154.

Stichweh, Heinz Rudolf. „Wissenschaftliche Beobachtung der Kunst. Ästhetik, Kunstwissenschaft und Kunstgeschichte in der Ausdifferenzierung des Kunstsystems“. Systemtheorie und Literatur. Hg. Jürgen Fohrmann. München: Fink, 1996: 115-154.

Schuller, Marianne. „Gesang vom Tierleben. Kafkas Erzählung ,Josefine, die Sängerin oder Das Volk der Mäuse‘“. Singularitäten. Literatur Wissenschaft Verantwortung. Hg. Marianne Schuller/Elisabeth Strowick. Freiburg: Rombach, 2001: 219-234.

Zeitschriftenaufsätze

Witte, Bernd. „Bilder der Endzeit. Zu einem authentischen Text der ‚Berliner Kindheit‘ von Walter Benjamin“. DVjs 58 (1984): 570-592.

Tietz, Udo. „Ästhetik und Geschichte. Eine philosophisch-ästhetische Analyse des Frühwerks von Georg Lukács“. Weimarer Beiträge 35.4 (1989): 560-580.

Style Guidelines for Manuscripts in English

Articles can be in English or German. Articles in German should adhere to the rules of the German Writing Reform (August 2006). Articles should be approx 15 pages long (approx. 35,000 characters, including spaces). To ensure uniformity please use our style sheet which is a slightly modified version of the MLA-style. Please do not use endnote or comparable programmes.

  1. Subdivisions of the text are to be marked in roman numerals followed by a full stop, e.g. (I.) or by section titles preceded by a roman numeral and a full stop (I. On Method).
  2. Emphases should all appear in italics. Please do not use bold, underlining, different fonts, or font sizes.
  3. Citations are to appear in double quotation marks, quotations within quotations in single quotation marks. Omissions in quotations are to be indicated by three points in square brackets. Authorial insertions within quotations are likewise to appear in square brackets.
  4. Punctuation with citations should be used as follows: “The pastoral symphony”, concludes Meeker, “is a thoroughly domesticated score” (90). ‒ Please do not use quotation marks with indented quotations. Here the bibliographic reference should be in brackets and should precede the full stop.
  5. Footnotes, which should be numbered and in superscript, should be reserved for supplementary arguments or commentaries. Footnote numbers should follow full stops and colons but should precede commas and semicolons. Bibliographic references in footnotes should follow the same conventions as in the text (see point 6), i.e. with a short reference. The full reference should be listed in the bibliography.
  6. Bibliographic references should be included in brackets in the text – first names of authors should be omitted unless the reference is not clear – and must clearly point to specific sources in the list of works cited. The bibliographic reference should contain the author’s surname, an abridged title, and the page number if necessary (Luhmann, Kunst der Gesellschaft, 65). The title does not need to be included if the reference is unambiguous, e.g. (Luhmann, 65). When referencing the same work continuously the author’s name should be omitted (65f.) (65-68). – If referencing the same work frequently abbreviations can be used (LW, 24). This abbreviation should be included in the bibliography: Ransmayr, Christoph. The Last World. Tr. John E. Woods. New York: Grove Press, 1990 (1988). (LW) – In case that two or more references are cited at the same time they should be separated by a semicolon, e.g. (Huizinga; Elias), or (Agamben, Homer sacer; Remnants of Auschwitz), or (Agamben, Homo sacer, 66; Remnants of Auschwitz, 30). If a cited work has two authors, the names are separated by a forward slash (Böhme/Böhme, 299). If a work has more than two authors please use the first name followed by “et al.” (Klibansky et al.). Titles of novels, monographs or titles of scholarly collections are in italics (Luhmann, Soziale Systeme), while titles of essays, articles and poems are in quotation marks (Rilke, “Der Panther”).
  7. The list of works cited is to appear at the end of the manuscript. Bibliographical details should appear in the following order: Author’s full name. Title. Place of publication: Publisher, year of publication. See the examples given below. If in a title an emphasis is given or another title is quoted these will appear in single quotation marks. If more than two editors are responsible for a scholarly collection all names are listed.
  1. Tables and pictures are to be submitted with the manuscript on individual pages and should be numbered continuously. The point in the manuscript where the table or picture is to be inserted should be clearly marked.
  2. Please use Australian English (-ize not -ise/ honour not honor)
  3. When citing indirectly please use: qtd.

Examples of Works Cited

Monographs

Jacobson, Roman/Linda R. Waugh. The Sound Shape of Language. Bloomington: Indiana University Press, 1979.

Ricoeur, Paul. The Rule of Metaphor. Tr. Robert Czerny. London: Routledge, 2003.

Simmel, Georg. Philosophie des Geldes. Gesamtausgabe. Ed. Otthein Rammstedt. Vol. 6. Frankfurt/M: Suhrkamp, 1989.

Freud, Sigmund. Gesammelte Werke. Ed. Anna Freud. Frankfurt/M: Fischer, 1999.

Anthologies

Fohrmann, Jürgen (ed.). Systemtheorie und Literatur. Munich: Fink, 1996.

Klibansky, Raymond/Erwin Panofsky/Fritz Saxl (eds.). Saturn und Melancholie: Studien zur Geschichte der Naturphilosophie und Medizin, der Religion und der Kunst. Tr. Christa Buschendorf. Frankfurt/M: Suhrkamp, 1992.

Reichert, Klaus/Fritz Senn (eds.). Materialien zu James Joyces ‚Ein Porträt des Künstlers als junger Mann‘.Frankfurt/M: Suhrkamp, 1975.

Chapters in Anthologies

Merton, Robert K. “Sozialstruktur und Anomie”. Soziologische Theorie und soziale Struktur. Berlin: de Gruyter, 1995: 115-154.

Olschner, Leonard. “Poetic Mutations of Silence: At the Nexus of Paul Celan and Ossip Mandelstam”. Word Traces: Readings of Paul Celan. Ed. Aris Fioretos. Baltimore: Johns Hopkins University Press, 1994: 369-386.

Articles in Periodicals

Hallin, Daniel C. “Sound Bite News: Television Coverage of Elections, 1968-1988”. Journal of Communication 42.2 (1992): 5-24.

Roberts, David. “Towards a Genealogy and Typology of Spectacle: Some Comments on Debord”. Thesis Eleven 75 (2003): 54-68.